Theologie

Lieb-lose und unsolidarische Charismen? (1 Kor 13,1-3)

1 Kor 13,1-3 1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. …

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Hochfest der Geburt Johannes des Täufers

Die Gedenk- und Festtage der Heiligen fallen auf ihren Todestag. Er wird als Geburtstag für den Himmel verstanden. Anders ist das bei Jesus, Maria und Johannes dem Täufer. Bei ihnen wird auch des Fest der Geburt gefeiert. Das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers fällt auf den 24.6., also auf einen Tag, der sechs Monate vor dem Fest der Geburt …

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Zur Taufe (Apg 2,36-42)

Apg 2,36-42 36 Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt. 37 Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? 38 Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch …

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12. Sonntag im Jahreskreis – Auslegung des Evangeliums

Evangelium: Mt 10,26-33 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. 27 Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern! 28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die …

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Charismen und der Primat des Inhalts (1 Kor 12,28-31) – mit einem Blick auf die Trierer Bistumssynode

1 Kor 12, 28-3 28 So hat Gott in der Kirche die einen erstens als Apostel eingesetzt, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Machttaten zu wirken, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede. 29 Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, …

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Der Heilige Josef. Seine Verehrung und das arbeitsame Patriarchat der Neuzeit

Die Nähe meines Wohnorts zu St. Josef in der Koblenzer Vorstadt und mein Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinde des Heinrichhauses der Josefsgesellschaft in Neuwied-Engers waren Anlass, mich intensiver mit dem Heiligen Josef zu beschäftigen. Dabei bleibt der Hl. Josef nicht von der Wert-Abspaltungskritik verschont bzw. kommt in ihr ‚zu Ehren‘. Die Verbindung von theologischer Reflexion und Wert-Abspaltungskritik erweist sich m.E. erneut als …

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11. Sonntag im Jahreskreis – Texte und Evangeliumsauslegung

Mit dem heutigen Sonntag wird die Reihe der Sonntage im Jahreskreis wieder aufgenommen. Er ist in diesem Lesejahr geprägt vom Evangelium nach Matthäus. Die Ersten Lesungen sind dem Ersten Testament entnommen und stellen einen Bezug zum Evangelium her. In der Zweiten Lesung begegnen uns an den kommenden Sonntag Texte aus dem Brief des Paulus an die Römer. Erste Lesung: Ex …

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„Was er sagt ist unerträglich“ (Joh 6,60) – Gedanken zu Fronleichnam

Evangelium: Joh 6,51-58 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. 52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, …

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Die Charismen und der Körper des Messias als ‚Sozialraum‘ – auch Leib Christi genannt (1 Kor 12,12-27)

Die Trierer Bistumssynode hat es mit den Charismen. Sie denkt sie „vom Einzelnen“ her und auf eine (irgendwie) zu erneuernde Kirche hin. Der Perspektivwechsel „Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen“[1] will die „gewohnten Strukturen des kirchlichen Lebens“, die „manches Charisma behindern und verhindern“[2], durch Orientierung an den Charismen der Einzelnen aufbrechen. Gründlich verfehlt wird aber ausgerechnet die Perspektive, die …

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Dreifaltigkeitssonntag

Der sog. Dreifaltigkeitssonntag wird als erster Sonntag nach der österlichen Zeit gefeiert. Er fasst noch einmal das Heilsgeschehen im Blick auf Gott, der in der Geschichte des Heils als einer Geschichte der Befreiung ‚geschieht‘ bzw. sich – wie Karl Rahner formuliert hat – sich in ihr selbst mitteilt. Damit geht es an diesem Sonntag nicht einfach um eine idealistische Spekulation …

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