Theologie

Christmette 2025

„In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen“ (Lk 2,1). Das Weihnachtsevangelium beginnt mit einer Zeitansage. Es buchstabiert die Botschaft von der Geburt des Messias hinein in die Zeit, in der Israel unter der römischen Gewaltherrschaft zu leiden hatte. Heute hören wir das Weihnachtsevangelium in einer Zeit, in der immer mehr Menschen Opfer …

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Alltag in Kirche und Gesellschaft: Rassismus – Tagung am 31.01.26

Am 31.01.2026 findet eine Tagung des AK processus confessionis der ökumenischen Gruppen im Rheinland in Koblenz statt. Das Thema lautet Rassismus in Gesellschaft und Kirche. Details zu den Inhalten und zum Ablauf finden sich im Flyer zum Herunterladen. Anmeldeschluss: 27.01.2026.

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4. Adventssonntag 2025: Predigt zu Jes 2 und Mt 24

Jes 2,1-5 1 Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat. 2 Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg des Hauses des HERRN / steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. / Zu ihm strömen alle Nationen. 3 Viele Völker gehen / und sagen: Auf, wir ziehen hinauf zum Berg …

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„Lasst uns froh und munter sein“

So beschreibt ein bekanntes Lied die Vorfreude der Kinder auf den Nikolaus. Über alle Konfessionsgrenzen hinweg gehört Nikolaus zu den beliebtesten Heiligen. Um ihn ranken sich zahlreiche Legenden. Mit dem Erbe seiner Eltern soll er Bedürftige unterstützt, Mädchen vor der Prostitution bewahrt, unschuldig Verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet haben. Wir wissen zudem, dass er im Jahr 325 als Bischof …

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Gottesdiensttexte und Predigt zum 2. Adventssonntag 2025 (Lesejahr A; Jes 11/Mt 3)

Kyrie: Jesus Christus, unser Bruder und Herr! In dir kommt uns Israels Gott der Befreiung entgegen. Herr, erbarme dich! In dir ist der Geist Johannes des Täufers und aller Propheten lebendig. Christus, erbarme dich! Du wirst wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Herr, erbarme dich! Lesung; Hinführung: Der Prophet Jesaja spricht von Israel als einem abgeschlagenen Baumstumpf. Er …

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STEG-Gedenkfeier: Stadtbild und „… dein Reich komme, dein Wille geschehe…“ (Mt 6,9-12)

Das Stadtbild „Im Stadtbild“ gebe es da „noch dieses Problem“ raunte der Bundeskanzler. „Dieses Problem“ waren Migrant*innen, die nicht ins Bild passen. Sie sind sogar gefährlich, wie „Töchter“ scheinbar belegen können. Die Lösung ist einfach: Abschiebung und Vertreibung. Menschen, die nicht ins Bild passen, verdienen nicht gesehen zu werden und schon gar kein Ansehen. Wer dem deutschen Normalo nicht passt, …

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Gottesdienst 33. Sonntag im Jahreskreis (C) 2025 (Mal 3/Lk 21): „Ich glaub nix, mir fehlt nix!“ – und die Kirche wird überflüssig?

Kyrie Jesus Christus, unser Bruder und Herr, Für uns Menschen und zu unserem Heil bist du Mensch geworden. Herr, erbarme dich! Du wurdest gekreuzigt unter Pontius Pilatus. Christus, erbarme dich! Du hast Israels Gott die Treue gehalten, der hinausführen will aus den Sklavenhäusern der Geschichte, aus Leid und Tod. Herr, erbarme dich! Vor den Lesungen Im Jahr 325, also genau …

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Zum Fest der Weihe der Lateranbasilika: Ein problematisches Fest und ein Datum voller Schrecken

Wenn ein Sonntag auf den 9. November fällt, begeht die katholische Kirche an diesem Tag festlich den Weihetag der Lateranbasilika. Die Basilika wurde unter Kaiser Konstantin erbaut. Sie symbolisiert ein ‚konstantinisches Christentum‘, das zur Reichsreligion des römischen Imperiums geworden ist. In Deutschland fällt das Datum zusammen mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht, jene Nacht, in der sich der Hass gegen …

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Buch-Veröffentlichung: „Gesellschaftskritik und Theologie“

Koblenz/Bielefeld, 21.08.2025. Die nicht enden wollenden Leiden von Menschen und die Zerstörung der Natur unter den gesellschaftlichen Verhältnissen des globalen Kapitalismus sollten Glauben und Theologie zu denken geben. Ausgangspunkt dafür wäre Empfindsamkeit gegenüber Leid und Zerstörung im zeitlichen Kontext. Entsprechend steht eine leid- und zeitempfindliche Theologie im Zentrum der neuen Buchveröffentlichung des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar. Statt die autoritärer und repressiver …

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Die hauptamtliche Stelle des Netzes steht vor dem Ende

Wir haben es schon länger kommen sehen und auch immer wieder gesagt: Die Krise des Kapitalismus macht – in Gestalt der Finanzierungskrise – auch vor den Kirchen und den von ihnen abhängigen Organisationen nicht halt. Das bedeutet Kürzung und Streichung von Mitteln für die Unterstützung von Nicht-Regierungsorganisationen. Dass dabei vor allem die Unterstützung kritischer Reflexion betroffen ist, ‚liegt in der …

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