Koblenz, 12.03.2026. Je mehr die Kirche an Resonanz verliert, rückt in Pastoral und Theologie die Sorge um die Kirche in den Mittelpunkt. Die Beiträge des heute erschienen Buches mit dem Titel „Grenzen überschreiten“ von Herbert Böttcher gehen einen anderen Weg. Im Mittelpunkt steht das, was Menschen, vor allem die arm und überflüssig gemachten, in den sog. Vielfachkrisen zu erleiden haben. …
WeiterlesenTheologie
Ein gescheiterter Erlöser?
Einblicke ins Markusevangelium mit Pastoralreferent Alexander Just, Pastoraler Raum Neuwied Das Markusevangelium – das älteste der synoptischen Evangelien – erzählt von einem Erlöser „von unten“. Im Zentrum steht kein strahlender Sieger, sondern ein von der römischen Staatsmacht Gekreuzigter. Doch wen kann ein solcher Messias erlösen? Welche Hoffnung kann von einem Verlierer ausgehen? Diese provokanten Fragen beschäftigen die Markusgemeinde zutiefst. Sie …
Weiterlesen„Dieser ist mein geliebter Sohn…“ (Mt 17,1): Gottesdienst und Predigt zum zweiten Fastensonntag 2026 (A)
Kyrie Jesus Christus, unser Bruder und Herr, An der Seite der Erniedrigten bist du den Weg ans Kreuz der Römer gegangen. Herr, erbarme dich! Dich hat Gott uns als seinen ‚geliebten Sohn‘ offenbart. Christus, erbarme dich! Auf dich sollen wir hören und dir auf deinem Weg folgen. Herr, erbarme dich! Erste Lesung: Jes 45,18.20b.22-24 Hinführung: Die Propheten haben sich immer …
Weiterlesen„Steht auf und fürchtet euch nicht“ (Mt 17,1-9)
Im Mittelpunkt des 2. Fastensonntags steht die Erzählung von Jesu ‚Verklärung‘. Seine Gestalt wird ‚verwandelt‘ und erstrahlt in einem verklärten Licht. Angestrahlt wird hier aber kein Held, sondern ein Mensch, der an der Seite der Erniedrigten der römischen Herrschaft die Stirn bietet – bis zu seinem Tod am Kreuz der Römer. Das Licht weist darauf hin, dass er diesen Weg …
WeiterlesenChristmette 2025
„In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen“ (Lk 2,1). Das Weihnachtsevangelium beginnt mit einer Zeitansage. Es buchstabiert die Botschaft von der Geburt des Messias hinein in die Zeit, in der Israel unter der römischen Gewaltherrschaft zu leiden hatte. Heute hören wir das Weihnachtsevangelium in einer Zeit, in der immer mehr Menschen Opfer …
WeiterlesenAlltag in Kirche und Gesellschaft: Rassismus – Tagung am 31.01.26
Am 31.01.2026 findet eine Tagung des AK processus confessionis der ökumenischen Gruppen im Rheinland in Koblenz statt. Das Thema lautet Rassismus in Gesellschaft und Kirche. Details zu den Inhalten und zum Ablauf finden sich im Flyer zum Herunterladen. Anmeldeschluss: 27.01.2026.
Weiterlesen4. Adventssonntag 2025: Predigt zu Jes 2 und Mt 24
Jes 2,1-5 1 Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat. 2 Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg des Hauses des HERRN / steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. / Zu ihm strömen alle Nationen. 3 Viele Völker gehen / und sagen: Auf, wir ziehen hinauf zum Berg …
Weiterlesen„Lasst uns froh und munter sein“
So beschreibt ein bekanntes Lied die Vorfreude der Kinder auf den Nikolaus. Über alle Konfessionsgrenzen hinweg gehört Nikolaus zu den beliebtesten Heiligen. Um ihn ranken sich zahlreiche Legenden. Mit dem Erbe seiner Eltern soll er Bedürftige unterstützt, Mädchen vor der Prostitution bewahrt, unschuldig Verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet haben. Wir wissen zudem, dass er im Jahr 325 als Bischof …
WeiterlesenGottesdiensttexte und Predigt zum 2. Adventssonntag 2025 (Lesejahr A; Jes 11/Mt 3)
Kyrie: Jesus Christus, unser Bruder und Herr! In dir kommt uns Israels Gott der Befreiung entgegen. Herr, erbarme dich! In dir ist der Geist Johannes des Täufers und aller Propheten lebendig. Christus, erbarme dich! Du wirst wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Herr, erbarme dich! Lesung; Hinführung: Der Prophet Jesaja spricht von Israel als einem abgeschlagenen Baumstumpf. Er …
WeiterlesenSTEG-Gedenkfeier: Stadtbild und „… dein Reich komme, dein Wille geschehe…“ (Mt 6,9-12)
Das Stadtbild „Im Stadtbild“ gebe es da „noch dieses Problem“ raunte der Bundeskanzler. „Dieses Problem“ waren Migrant*innen, die nicht ins Bild passen. Sie sind sogar gefährlich, wie „Töchter“ scheinbar belegen können. Die Lösung ist einfach: Abschiebung und Vertreibung. Menschen, die nicht ins Bild passen, verdienen nicht gesehen zu werden und schon gar kein Ansehen. Wer dem deutschen Normalo nicht passt, …
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Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar e.V. Gerechtigkeit · Frieden · Bewahrung der Schöpfung