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Die (Un-)Freiheit der anderen – Ein Kurzkommentar zu Unterschieden von Corona-Demos und Solidarität mit Geflüchteten

Koblenz, 07.01.22. Gegner jeglicher Corona-Maßnahmen empören sich bundesweit über ihre vermeintlich eingeschränkte Freiheit und gehen zu tausenden auf die Straße, unter anderem in Koblenz. Nicht wenige PolizistInnen begleiten sie zustimmend und räumen die wenigen GegendemonstrantInnen unsanft aus dem Weg. Der staatliche Umgang mit Geflüchteten und denjenigen, die sich für sie einsetzen, ist ein gänzlich anderer: Der ehem. Innenminister Seehofer warnte …

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9.11., Sozialforum Koblenz: Klima, Migration & Klimagerechtigkeit

Nach fast zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet wieder ein Koblenzer Sozialforum statt: Dienstag, 9.11.21, 19h, Café Atempause in der Christuskirche (Hintereingang in der von-Werth-Straße): „Wir sind eure Geiseln“ – Klima, Migration & Klimagerechtigkeit „Wir sind eure Geiseln“, sagte vor einigen Jahren eine Bäuerin aus Bangladesch zu dem Journalisten Gerhard Klas, der dort zu den Auswirkungen der Klimaerhitzung recherchierte. Am 9.11. …

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Audiomitschnitt des Vortrags „Kapitalkollaps“

Hier kann der Vortrag von Tomasz Konicz „Kapitalkollaps“ nachgehört werden, den er per Video-Vortrag beim Koblenzer Sozialforum am 29.9.20 hielt. Parallel empfiehlt sich seine Präsentation anzusehen, auf die er im Vortrag eingeht. Die ersten 1-2 Minuten des Vortrags fehlen leider, in denen von der Marx’schen Formel G-W-G‘ ausgegangen wird und die im weiteren Verlauf auch ohne die ersten Anmerkungen verständlich …

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,,Strafe soll sein – auch für humanitäres Handeln!“ Solidaritätserklärung mit Äbtissin Mechthild Thürmer

Die strafrechtliche Verfolgung der Äbtissin Mechthild Thürmer stößt beim Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar auf scharfe Kritik. Sie hatte eine von Abschiebung bedrohte Mutter einer Familie aus Eritrea ins Kirchenasyl aufgenommen, die bei einer Abschiebung von ihrer Familie getrennt würde. Der Äbtissin droht eine empfindliche Freiheitsstrafe. „Solch inhaltsloser Rechtsformalismus untergrabe humanitäres Handeln einzelner sowie die humanitären Grundlagen des Zusammenlebens und bediene Fremdenfeindlichkeit“, …

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Moria – eine vorhersehbare Katastrophe + Brief an Kanzlerin

Stellungnahme des Ökumenischen Netzes (22.9.20) Stellungnahme von pax christi Trier (15.9.20) Flüchtlinge auf Lesbos. Die große Ungewissheit (Artikel auf spiegel.de, 17.9.20) Syrien auf Lesbos: „Ich dachte, Europa ist ein anderer Ort“ (Artikel auf spiegel.de, 17.9.20) „Symbol für das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik“ (Artikel auf spiegel.de und medico.de, 9.9.20) „Kein Weihnachten in Moria“ – Flüchtende aufnehmen, Aktion von pax christi Protestbrief und …

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Abschiebung stoppen!

Koblenz/Trier, 26.05.2020. Morgen, am 27. Mai 2020 droht durch die Verlegung in die „Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende“ in Hermeskeil die Abschiebung eines Mannes, der vor Gewalt und Bedrohung aus Ägypten geflohen ist. Der seit sechs Jahren in Deutschland lebende und sich aktuell in Trier befindende koptische Christ soll laut Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und nach Abweisung seines Einspruchs …

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„Die Frage nach dem Ganzen“ jetzt auch online!

Nachdem knapp drei Viertel der 200 gedruckten Exemplare InteressentInnen gefunden haben, kann nun auch online auf die Jubiläumspublikation des Netzes zurückgegriffen werden. Hier geht es zum Download des Buches.

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‚Humanitäre’ Abschiebungen?!

„‚Humanitären’ Kriegseinsätzen folgen ‚humanitäre’ Abschiebungen.“ So kommentiert der Vorstand des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar die Aufforderung der „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ (GIZ) an Nichtregierungsorganisationen, sich an dem Programm „Startfinder“ für zur Ausreise bereite Flüchtlinge zu beteiligen. Zusammen mit anderen Behörden wie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sollen im Auftrag der Bundesregierung für MigrantInnen „bessere Startchancen in ausgewählten Herkunftsländern“ geschaffen …

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Internationales Tanzprojekt für Jugendliche 2018 in Portbou, Katalonien

SPENDEN werden dringend benötigt! Passagen in Portbou oder Walter Benjamin und das Gedächtnis der Namenlosen. Flucht, Asyl, Migration – Bruchlinien Europas. Worum geht es? Auf Schlauchbooten übers Mittelmeer, zu Fuß, über meterhohe Stachelzäune, in Bussen, Sonderzügen fliehen Tausende auf lebensgefährlichen Passagen in Richtung Westeuropa. Sie retten sich vor Krieg, Armut, Verfolgung oder ökologischen Verwüstungen in ihren Heimatländern. Diese Menschen suchen …

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