Quo vadis, ecclesia? Zur Dringlichkeit einer Ekklesiologie solidarischen Eingedenkens Koblenz, 31.8.26. Seit Jahrzehnten ringt die Kirche um ihren Weg. Liberale fordern zeitgemäß umfassende Beteiligung des Volkes Gottes an Entscheidungen. Konservative pochen auf das Amt als Ausdruck der bleibenden Identität der Kirche und erweisen sich als ausgesprochen offen für ‚evangelikal-katholische‘ Strömungen. In all dem kreist die Kirche weitgehend um sich selbst, …
WeiterlesenGerechtigkeit
Netztelegramm 2026 jetzt online
Das Netztelegramm 2026 mit dem Schwerpunkt Rassismus ist derzeit im Druck und wird in ca. 8-10 Tagen bei den Netz-Mitgliedern sein. Bereits jetzt kann es online gelesen und heruntergeladen werden.
Weiterlesen26.8., Koblenz: Zapatisten, Befreiungstheologie und Kapitalismuskritik – indigene autonome Bewegungen in Südmexiko
Die indigenen Gemeinden in Südmexiko sehen sich in der globalen Krise des Kapitalismus Bedrohungen von vielerlei Seiten ausgesetzt: Großgrundbesitzer, Drogenkartelle, internationale Bergbaukonzerne, staatliche Repressionen… Ebenso vielfältig ist der Kampf der Menschen um Selbstbestimmung: Bildungskonzepte, die indigenes Wissen vermitteln, selbstorganisierte „Gute Regierungen“ als Ausdruck indigener Autonomie, das Ringen um Recht vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem UNO-Menschenrechtsrat…: Versuche im …
WeiterlesenVERSCHIEBUNG des WIRTSCHAFTSEMINARS und der NETZVERSAMMLUNG auf NOVEMBER (13.-15.11.26)
Aufgrund der angekündigten Hitzwelle und der damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren für die Teilnehmer*innen verschieben wir das diesjährige Wirtschaftsseminar und die Netzversammlung zum Thema Autoritarismus, Militarismus und Rechtsruck auf das Wochenende vom 13.-15.11.2026. Die Inhalte bleiben die gleichen, hier der aktualisierte Flyer – Anmeldung bitte bis zum 09.11.26.
WeiterlesenKriseneskalation
Der Krieg in Iran ist Ausdruck und Beschleuniger der Krise, die dem Kapitalismus inhärent ist Russland überfällt die Ukraine. Die Hamas zielt mit ihrem Massaker vom 7. Oktober auf die Vernichtung Israels. Es folgte eine Welle des Antisemitismus. Israel verteidigt sich in einem Mehr-Fronten-Krieg, der aus dem Ruder gerät, auch vor der Zerstörung Gazas nicht Halt macht und der Siedlerbewegung …
WeiterlesenFrieden ist möglich, aber nur im Bruch mit dem Kapitalismus und seinem Kriegsertüchtigungswahn
Der Zerfall dessen, was einmal ‚Weltordnung‘ genannt wurde, geht schneller voran, als es möglich ist, mitzukommen. Die USA überfallen Venezuela. Im Visier sind Kuba und der gesamte lateinamerikanische Hinterhof, nicht zu vergessen der Iran, angeblich zum Schutz Israels. Netanjahu und Trump verbünden sich zu einer rechtsautoritären Kumpanei. Im Kalkül der USA kann über den Iran China als Konkurrent im Kampf …
WeiterlesenNeue Veröffentlichung: Grenzen überschreiten – die des Kapitalismus und der Geschichte: Gottesgedächtnis als doppelte Transzendierung
Koblenz, 12.03.2026. Je mehr die Kirche an Resonanz verliert, rückt in Pastoral und Theologie die Sorge um die Kirche in den Mittelpunkt. Die Beiträge des heute erschienen Buches mit dem Titel „Grenzen überschreiten“ von Herbert Böttcher gehen einen anderen Weg. Im Mittelpunkt steht das, was Menschen, vor allem die arm und überflüssig gemachten, in den sog. Vielfachkrisen zu erleiden haben. …
WeiterlesenNeuer Youtube-Kanal „Wertkritik“
Seit kurzem haben Tomasz Konicz und Ernst Hunsicker einen youtube-Kanal zu wert(abspaltungs)kritischen Themen gestartet
WeiterlesenHerbst der Reformen: Auf zu Libertarismus, Autoritarismus, Sozialdarwinismus…!?
Im Oktober hatte der Bundeskanzler einen „Herbst der Reformen“ ausgerufen. Nachdem für die Migration eine Lösung gefunden ist – bis auf die Probleme, die es da noch „im Stadtbild“ gibt, kommen jetzt die ‚einheimischen‘ Bürger*innen dran: das Bürgergeld, die Gesundheit, die Rente… kurz der Sozialstaat. Die Situation erinnert an das, was in den 1990er Jahren begann. Zuerst wurde nach einer …
WeiterlesenSTEG-Gedenkfeier: Stadtbild und „… dein Reich komme, dein Wille geschehe…“ (Mt 6,9-12)
Das Stadtbild „Im Stadtbild“ gebe es da „noch dieses Problem“ raunte der Bundeskanzler. „Dieses Problem“ waren Migrant*innen, die nicht ins Bild passen. Sie sind sogar gefährlich, wie „Töchter“ scheinbar belegen können. Die Lösung ist einfach: Abschiebung und Vertreibung. Menschen, die nicht ins Bild passen, verdienen nicht gesehen zu werden und schon gar kein Ansehen. Wer dem deutschen Normalo nicht passt, …
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Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar e.V. Gerechtigkeit · Frieden · Bewahrung der Schöpfung