26.8., Koblenz: Zapatisten, Befreiungstheologie und Kapitalismuskritik – indigene autonome Bewegungen in Südmexiko

Die indigenen Gemeinden in Südmexiko sehen sich in der globalen Krise des Kapitalismus Bedrohungen von vielerlei Seiten ausgesetzt: Großgrundbesitzer, Drogenkartelle, internationale Bergbaukonzerne, staatliche Repressionen… Ebenso vielfältig ist der Kampf der Menschen um Selbstbestimmung: Bildungskonzepte, die indigenes Wissen vermitteln, selbstorganisierte „Gute Regierungen“ als Ausdruck indigener Autonomie, das Ringen um Recht vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem UNO-Menschenrechtsrat…: Versuche im Kapitalismus gegen den Kapitalismus anzugehen. Der Referent (Tobias Brodkorb) hat Südmexiko zuletzt im Frühjahr besucht und berichtet über die aktuelle Lage und längerfristige Entwicklungen. Der einleitende Vortrag eröffnet Raum für Fragen zur Situation vor Ort – und für die Diskussion, was das alles mit uns zu tun haben könnte.

Termin: Mittwoch 26.8.26, 19-21h.

Ort: Superintendentur des Ev. Kirchenkreises Koblenz, Mainzer Straße 81, 56068 Koblenz.