Gottesdienst und Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr A)
19.07.2026 (Kapelle des Heinrichhauses Neuwied-Engers)
Kyrie:
Jesus Christus, unser Bruder und Herr,
du hast den guten Samen des Reiches Gottes ausgesät.
Herr, erbarme dich!
Du bist auf Feindschaft gestoßen und hast dein Leben am Kreuz der Römer hingegeben.
Christus, erbarme dich!
Du lehrst uns, auch die Feinde als Kinder Gottes zu sehen, und gebietest uns, ihr Leben nicht wie Unkraut zu vernichten.
Herr, erbarme dich!
Erste Lesung:
Hinführung:
Das Buch der Weisheit sieht die Stärke Gottes in seiner Macht, Gerechtigkeit durchzusetzen. Sie ist aber auch die Quelle seiner menschenfreundlichen Milde und Nachsicht. Darauf verweisen Weisheitslehrer in einer Zeit, in der Juden der Oberschicht sich der hellenistischen Macht und Kultur anpassen, während das Volk verarmt. Gottes Nachsicht ist keine Schwäche, sondern Ausdruck dafür, dass er auf Einsicht und Umkehr setzt.
Text: Weish 12,13.16-19
13 Denn es gibt keinen Gott außer dir, der für alles Sorge trägt; / daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast. 16 Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit / und deine Herrschaft über alles lässt dich alles schonen. 17 Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, / und bei denen, die sie kennen, strafst du die anmaßende Auflehnung. 18 Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde / und behandelst uns mit großer Schonung; / denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst. 19 Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, / dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Söhnen und Töchtern die Hoffnung geschenkt, / dass du den Sündern die Umkehr gewährst.
Zweite Lesung:
Hinführung:
Unter der Herrschaft Roms schien vielen das Vertrauen auf den guten Samen des Wortes Gottes verloren zu gehen. Die Bitte um Gottes Reich kam ihnen kaum noch über die Lippen. Paulus erinnert an den Geist Gottes, der da, wo nur noch ein Seufzer bleibt, für diejenigen eintritt, die in ihrer Verzweiflung Gott gegenüber sprachlos bleiben.
Text: Röm 8,26-27
26 So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. 27 Der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist. Denn er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.
Evangelium: Mt 13,24-43
24 Jesus legte ihnen ein anderes Gleichnis vor: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg. 26 Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. 27 Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? 28 Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? 29 Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. 30 Lasst beides wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!
31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. 32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
33 Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
34 Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, 35 damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, / ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.
36 Dann verließ er die Menge und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! 37 Er antwortete: Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; 38 der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des Bösen; 39 der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel. 40 Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein: 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gesetzloses getan haben, 42 und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. 43 Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!
Predigt:
Am letzten Sonntag hat Paul (Pfr. Paul Freyaldenhoven) von dem guten Samen des Wortes Gottes gesprochen. Das Besondere an ihm: Es wächst, was an Inhalt in ihm steckt: Befreiung aus Unrecht und Gewalt, Wege der Solidarität mit den Letzten und so zu einem menschenfreundlichen Miteinander. Der gute Same ist aber auch von Unkraut bedroht. In diesem Bild kommt zum Ausdruck, was die messianischen Gemeinschaften bedrängt: Hunger und Krankheiten, Armut und früher Tod. Das Volk zerfällt. Es läuft orientierungslos in die Irre wie „Schafe, die keinen Hirten haben“ (9,36; 10,6; 15,24). Die Gleichnisse setzen keine Idylle voraus. Im Gegenteil: Sie werden einem Volk erzählt, das von der Macht Roms erdrückt und auseinander getrieben wird. Das Unkraut – so heißt es – hat ein Feind gesät. Jesu Botschaft stößt auf Feindschaft. Sie bringt ihn ans Kreuz der Römer. Solcher Feindschaft wie inneren Konflikten sind auch die messianischen Gemeinden ausgesetzt. Da wächst die Versuchung, das feindliche Unkraut auszureißen. Die Antwort des Sämanns ist jedoch: „Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus“ (V. 29).
Dass das Unkraut nicht einfach ausgerissen werden darf, ergibt sich für Matthäus aus der Bergpredigt und ihrem Gebot der Feindesliebe. Zur Begründung heißt es da: Gott „lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45). Hier geht es nicht darum, den Feind gewähren zu lassen, sondern auf eine Weise dagegen zu halten, die ihn nicht vernichtet. Als Beispiele nennt Matthäus: dem Aggressor die andere Wange hinhalten, dem Ausbeuter, der einem das ‚letzte Hemd‘ nehmen will, auch das noch hinter her werfen, mit dem römischen Militär, das Menschen dazu zwingen kann, eine Meile mitzugehen, um militärische Transportarbeiten zu erledigen, zwei Meilen mit gehen (5,38ff). Diese Handlungen sind widerständig. Sie weisen das Unrecht zurück, indem sie es symbolisch verdoppeln. So demonstrieren sie, was das Leben unter der römischen Herrschaft an alltäglicher Unterdrückung und Demütigung mit sich bringt. Wer so handelt, gehört zu den Sanftmütigen, die in der Bergpredigt selig gepriesen werden. Gemeint sind diejenigen, die fähig sind, Mitleid zu empfinden – auch mit dem Feind, der ja auch ein Kind Gottes ist und bleibt. Von den Sanftmütigen heißt es: Sie „werden das Land erben“ (Mt 5,5). Das ist im Unterschied zu denen gesagt, die durch ihre militärischen Aufstände gegen Rom dazu beigetragen haben, das Land zu zerstören. Sie hatten geglaubt, Rom mit Mitteln der Gewalt in die Knie zwingen zu können.
Der Weg des Messias Jesus ist ein anderer. Im Gegensatz zum Joch der römischen Herrschaft ist sein Joch sanft (Mt 11,28ff). Er weiß um den Feind, der den guten Samen bedroht. Es weiß aber auch um den Menschen, der im Feind steckt und der auch als Feind ein Kind Gottes bleibt. Diese Botschaft stößt auf Menschen, die das nicht verstehen wollen. Sie – so beschreibt es Matthäus – verschließen ihre Ohren und Augen, wollen nichts hören und nichts sehen und nicht zur Einsicht kommen. Sie wollen nicht umkehren und wehren die Heilung ab, die Gott ihnen in seinem Messias schenken will (vgl. Mt 13,15). Dennoch reißt Gott sie nicht als Unkraut aus, sondern bemüht sich weiter darum, dass sie zur Einsicht kommen und umkehren. Auch die Jüngerinnen und Jünger müssen noch lernen zu verstehen. Jesus erklärt ihnen, dass allein Gott in seinem Menschensohn für die Trennung von Unkraut und Weizen zuständig ist. Sie geschieht erst im jüngsten Gericht. Maßstab ist die Menschlichkeit des Menschensohns, der sich mit den Geringsten identifiziert, konkret mit den Hungernden und Kranken, den Obdachlosen, denen die in Gefängnisse gesteckt werden und um die sich niemand kümmert (Mt 25, 31ff). An der Haltung ihnen gegenüber entscheidet sich alles.
Wie können wir die Rede vom Unkraut unter dem Weizen heute verstehen? Bei Evangelikalen, aber auch bei Katholiken erleben wir Versuche, Menschen mit dem wahren Glauben gegen Menschen mit einem falschen oder nur lauen Glauben bzw. die mit der richtigen Moral gegen solche mit falscher Moral gegeneinander zu stellen. Bei Moral geht es dann vor allem um Sexual- bzw. Ehe- und Familienmoral. Solche Orientierungen gehen oft einher mit einer Nähe zu Gruppen, die auf Nationales, auf Familie und christliches Abendland pochen und aggressiv auf geschlechtliche und soziale Gleichstellung reagieren. Viele fühlen sich von der AfD angesprochen, weil sie vorgibt, ungeborenes Leben zu schützen. Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, macht dagegen deutlich, dass es dabei um mehr Geburten zur Stärkung des deutschen Volkes geht. Und vor allem – so formuliert er wörtlich – : „Man kann nicht den Schutz des ungeborenen Lebens einfordern und zugleich sagen, man müsse auf Flüchtlinge schießen, wenn sie unerlaubt die Grenzen zu Deutschland übertreten, wie es die AfD-Politikerin Beatrix von Storch getan hat.“1
Auch gesellschaftlich erleben wir eine Orientierung hin zu einem rechten ausgrenzenden und autoritären Denken und Handeln. Abgewehrt werden diejenigen, die nicht zur eigenen Nation, Gruppe und Kultur gehören, die nicht in das Familienschema von Vater, Mutter, Kind und die eigene sexuelle Orientierung passen. Geradezu als bedrohliche Feinde gelten Menschen, die angeblich nicht arbeiten wollen und der Gesellschaft zur Last fallen. Frucht guten Samens ist dann, wer leistungsfähig ist und funktioniert. Wer ‚nicht liefert‘, gilt als ‚überflüssig‘, wird wie feindliches Unkraut behandelt.
Menschen werden dabei nicht als Individuen, d.h. als jeweils besondere Menschen gesehen, sondern als Exemplare einer Nation, einer Kultur und Herkunft, einer Gruppe, noch einmal geschieden in Leistungsträger und solche, die der Gesellschaft zur Last fallen. Das führt zu Entmenschlichung und Verfeindung. Solches erleben viele auch im zwischenmenschlichen Umgang. Das Klima wird rauer, rücksichtsloser, unduldsamer. Empfindsamkeit droht im Kampf gegen alle möglichen Feinde zu ersticken. Solche Tendenzen sind getrieben von der Angst, in einer Welt zu leben, die aus den Fugen gerät. Alles wird knapp: das Geld und der Wohnraum und jetzt auch noch das Wasser. Da liegt die Versuchung nahe, nach Schuldigen zu suchen, sie als Unkraut dingfest zu machen und als Schädlinge zu bekämpfen. Es drängt nach Härte2 und nach Feindschaft. Dieser Drang entwickelt seine eigenen Bilder und Bedrohungsszenarien und zugleich die Bereitschaft zu zerstören und zu vernichten. Was Weizen und was Unkraut ist, entscheidet die eigene Befindlichkeit.
Unser Gleichnis warnt davor, die Welt und in ihr die Menschen in Weizen und Unkraut einzuteilen und das Unkraut auszureißen. Was Unkraut und was Weizen ist, das ist gar nicht so leicht zu sagen. Daher darf sich niemand anmaßen, als Richter über Unkraut und Weizen aufzutreten. Zugleich beschädigt solche Anmaßung auch den Weizen. Der Kampf gegen Unkraut geht mit einer Entmenschlichung der Gesellschaft und vor allem derer, die ihn führen einher. Im Sinn des Gleichnisses kommt es darauf an, den Blick zu weiten, hin auf den anderen, auf gesellschaftliche Zusammenhänge, auf das Reich Gottes. In den Blick kommen dann Menschen, die unter den herrschenden Verhältnissen leiden, aber auch Menschen, die sich verrennen und verirren in Kälte und Unmenschlichkeit, in eine Wut, die mit Gewalt zuschlägt.
Die kapitalistische Welt stößt auf ihre Grenzen und gerät aus den Fugen. Um sich da zurecht finden zu können, braucht es Räume der Begegnung, in denen Menschen sagen können, was sie bedrückt und sich zugleich konfrontieren lassen mit gesellschaftlichen Strukturen, die spalten und die Grundlagen des Lebens zerstören. Das kommt einem Balanceakt zwischen emotionaler Betroffenheit und kritischem Nachdenken gleich. Es käme darauf an, Menschen mit ihren Ängsten im Zusammenhang der gesellschaftlichen Krisen zu verstehen, ohne vermeintlich Schuldige an den Pranger zu stellen und zu Feinden zu stempeln. Christen lassen sich dabei von den Maßstäben inspirieren, nach denen allein Gott im Gericht urteilen wird: die Gerechtigkeit gegenüber den Geringsten als Grundlage einer menschliche Welt für alle. Dieses Gericht dürfen sie nicht vorwegnehmen. Wenn sie vermeintliches Unkraut ausreißen und vernichten, entmenschlichen sie sich selbst und die Welt.
1 Bischof Feige in einem Interview mit Publik-Forum Nr. 13 2026, S. 18.
2 Eva von Redecker, Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus, Frankfurt am Main 2026.
Fürbitten:
Guter Gott, du hast den Menschen die Erde anvertraut als einen Ort, an dem die Saat deines Wortes aufgehen soll. Wir bitten dich:
für diejenigen, die unter den Hitzewellen leiden, für Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen; für alle, die bei ihrer Arbeit der Sonne ausgesetzt sind; für diejenigen, die schon seit Jahrzehnten in der Zweidrittelwelt unter Dürre und Hunger zu leiden haben; für diejenigen, die ökologische Probleme leugnen und gegen Umweltschützer hetzen:
um Maßnahmen, die kurz- und längerfristig vor der Hitze schützen, um Kampf gegen die Zerstörung der Schöpfung und für die Grundlagen des Lebens, um Einsicht und Umkehr
Gott, du Freund des Lebens…
für diejenigen, die Opfer von Ausgrenzung und Feindschaft sind, für Fliehende und Arme, für Juden und für Israel; für Menschen, die in kulturelle und sexuelle Identitäten gepresst werden sollen:
um Gerechtigkeit und Solidarität; um Empfindsamkeit und Anerkennung für Menschen, die anders leben wollen; um Einsicht und Umkehr derer, die Menschen nur nach ihren Vorstellungen gelten lassen
Du Gott der Gerechtigkeit und des Friedens
für alle, die für Gleichheit und Gleichstellung kämpfen; für diejenigen, die dabei auf Ablehnung, Hass und Feindschaft stoßen:
um Menschen, die verstehen und den Kampf unterstützen; um immer mehr Menschen, die aufstehen gegen Menschenfeindlichkeit, gegen Hass und Terror
Gott, du Mutter und Vater aller Menschengeschwister…
für Menschen, die meinen, sich durch Ausgrenzung und Feindschaft behaupten zu müssen, die Schuldige für die gesellschaftlichen Miseren suchen und an den Pranger stellen:
um Verständnis für ihre Sorgen und Ängste; um die Erfahrung von Menschlichkeit; um Orte des Austauschs und des Dialogs; um die Bereitschaft, den Blick zu weiten; um Einsicht und Umkehr
Gott, der du neue Horizonte des Lebens eröffnen willst
für die Kirchen, die sich oft schwer tun, Menschen zu verstehen, die ihren Normen nicht entsprechen; für Gruppierungen, die sich innerhalb der Kirche verständnislos und verfeindet gegenüberstehen; für alle, die in der Kirche einen Dienst tun:
um gemeinsames Hören auf Gottes Wort; um die Früchte von Verstehen, Einsucht und Umkehr; um Entschiedenheit gegen menschenverachtendes Reden und Handeln; um Mitarbeiter, die Räume öffnen für Begegnung und Gespräch
Gott, der du unterschiedliche Menschen in den Kirchen zusammenführen willst
für die Toten; für die Opfer der Hitzewellen; für diejenigen, die Opfer der Dürren geworden sind; für Menschen, die im Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ihr Leben lassen mussten; für die Toten aus unserer Gemeinde und für all die Toten, deren Namen wir in Erinnerung haben und die wir vermissen:
um einen Platz in deinem Gedächtnis; um Versöhnung und Frieden in einen neuen Himmel und einer neuen Erde
Gott, Du Schöpfer allen Lebens…
Um all das bitten wir und vertrauen darauf, dass du die gute Saat deines Wortes aufgehen lässt.
Texte: Herbert Böttcher
Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar e.V. Gerechtigkeit · Frieden · Bewahrung der Schöpfung