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12.2., online-Veranstaltung/Sozialforum Koblenz: Freie Fahrt in den Abgrund: mit E-Autos das Klima retten?

E-Autos sollen das Klima retten. Das scheint nur auf den ersten, sehr oberflächlichen Blick eine Lösung zu sein. Denn E-Autos verursachen in der Produktion sehr viel mehr CO2 als Verbrenner und sind zudem auf Rohstoffe wie etwa Lithium aus Südamerika angewiesen, die horrende ökologische und soziale Verwüstungen mit sich bringen. Zudem entpuppt sich die vermeintlich neue Wachstumsindustrie als Illusion, da sie nur noch wenig wert-schaffende Arbeitskraft benötigt und vor allem auf nicht mehr tilgbarer Kreditbasis (wie die gesamte globale Wirtschaft) produzieren kann. Der kaum produzierte ‚Mehr-Wert’ kann somit auch nicht gesellschaftlich verteilt werden.

Thomas Koch (von der Theoriezeitschrift exit!) verdeutlicht die Zerstörungspotentiale und die verkürzte Wahrnehmung von E-Mobilität als unhinterfragte Weiterführung des Individualverkehrs. Friederike Habermann (Freie Publizistin, Autorin des Buches „Ecommony. UmCare zum Miteinander“) wird darauf eingehen, warum generell keine marktwirtschaftliche Lösung funktionieren kann und stellt alternative Denkansätze vor. Die Referate werden in Arbeitsgruppen (Break-Out Rooms) besprochen und abschließend im Plenum diskutiert.

 

Termin: 12.02.22, 9.55-13h

Ort: ONLINE – Zoom-Link wird nach Anmeldung (bis 10.2.) an info [at] oekumenisches-netz.de zugesandt

 

Ablauf:

9.30h – Einschalten für Zoom-Neulinge

9.50h: Letzte technische Fragen werden geklärt

9.55h: Begrüßung

10-10.40h: 1. Impuls Thomas Koch

5 Min. Pause

10.45-11.25h: 2. Impuls Friederike Habermann

5 Min. Pause

11.30-12h: Break-Out Rooms

5 Min. Pause

12.05-13h: Plenumsdiskussion.

 

Veranstalter: Projektgruppe Kapitalismus verstehen & überwinden (KAB und pax christi im Bistum Trier sowie Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar) – in Kooperation mit dem Bildungswerk der KAB, der KHG Koblenz und im Rahmen des Koblenzer Sozialforums.

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