Startseite | Vernetzung | Sozialforum im März – Kritik des Hypes um Trauma und Resilienz

Sozialforum im März – Kritik des Hypes um Trauma und Resilienz

Das Koblenzer Sozialforum im Februar fällt aus!

Das Sozialforum im März findet am 27.3. (nicht 20.3.) um 20 Uhr (nicht 19h) in der Jugendbegegnungsstätte des Hauses Metternich (Münzplatz 7; nicht im Café Atempause der Christuskirche) statt.

Thema: Kritik des Hypes um Trauma und Resilienz – für eine solidarische psychosoziale Hilfe.

In dem Referat soll es um die ökonomischen Zusammenhänge und die damit ideologisch verknüpften Konzepte von Trauma und Resilienz gehen. Dazu ist es notwendig sich innerhalb der Widersprüchlichkeit von Bagatellisierung, Dramatisierung und inflationärem Gebrauch von Trauma sowie der Dekontextualisierung von Trauma und Resilienz und darüber hinaus zu bewegen. Ältere und neuere Forschungen zu Trauma und Resilienz belegen, dass der kulturelle, politische und soziale Zusammenhang eine sehr relevante Rolle für die Lebensbewältigung von Krisen (nicht nur für Traumatiserte) spielen. Was bedeutet es für eine solidarische psychosoziale Hilfe, wenn der Kontext mit einbezogen wird?

Der Referent Jörg Kress arbeitet als Sozialpädagoge und ist seit fast 20 Jahren Vorstandsmitglied im Verein berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück e.V.