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Schöpfungsbewahrung

Das Ökumenische Netz Rhein Mosel Saar ist dem ökumenisch-konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet. Er steht dafür, dass die Kirchen zusagten, sich die Überlebensfragen der Menschheit zu eigen zu machen. In den Jahrzehnten des Engagements ist im Ökumenischen Netz deutlich geworden, dass sich in den verschiedenen Überlebenskrisen die Krise des Kapitalismus ausagiert und in eine globale Katastrophe treibt. Das Ökumenische Netz veröffentlicht hierzu immer wieder Informationen, sprich zu verschiedenen entwicklungs- und friedenspolitischen, sozio-ökonomischen und ökologischen Themen.

Für die Analyse dieser Prozesse hat das Ökumenische Netz immer mehr auf die vor allem von Robert Kurz und Roswitha Scholz entwickelte Kritik der Wert-Abspaltung zurück gegriffen. Mit ihrer Hilfe wird es möglich, Erscheinungen der Zerstörung und empirische Verläufe im Zusammenhang mit der Form der kapitalistischen Gesellschaft zu verstehen. Nur wenn die Grenzen dieser Gesellschaftsform erkannt und negiert werden, gibt es eine Chance für nicht-kapitalistische Alternativen jenseits von Wert und Abspaltung.

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