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Das Bistum Trier unterhält seit vielen Jahren eine Partnerschaft zur bolivianischen Kirche. 2009/10 wird das 50 jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert. Verschiedene Mitgliedsorganisationen des Ökumenischen Netzes haben ebenfalls bolivianische Partner bzw. sind in der Projektarbeit in Bolivien aktiv. Dies nehmen wir zum Anlass, Informationen und Links zur aktuellen Situation in Bolivien auf dieser Seite zu bündeln und allen Interessierten zugänglich zu machen.
Wo das kollektive Gedächtnis erwacht ist Evo Morales ist seit Anfang 2006 Staatschef in Bolivien. Er ist der erste indianische, „indigene“ Präsident, der in Südamerika gewählt wurde. Seitdem ist in Bolivien nicht alles, aber vieles anders als vorher. Auch die Rolle der Kirche hat sich verändert. >>Lesen Sie den Artikel von Bruno Sonnen im Paulinus Nummer 27 vom 04. Juli 2010 Der Paulinus ist die wöchentlich erscheinende Bistumszeitung ider Diözese Trier.
Vorträge bei der Netzversammlung am 19. Juni 2010 "Kirche und soziale Bewegungen in Bolivien"
1. Der Vortrag von Helge Buttkereit zu "Evo Morales und die MAS: Regierung der sozialen Bewegungen" liegt nicht schriftlich vor. Die inhaltlichen Grundzüge finden Sie allerdings in diesem Text H. Buttkereits:Die "Neugründung" Boliviens vom 14.5.2010 Von Helge Buttkereit | Blätter für deutsche und internationale Politik" Heft 2/2010 |- Wohin steuert Bolivien? Diese Frage stellt sich nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen von Dezember erneut. Auch und gerade, weil Evo Morales und seine „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS) die Wahlen klar gewonnen haben. http://womblog.de/2010/05/14/die-neugrndung-boliviens/
2. Den Vortrag von Stefan Silber "Zwischen Traditionalismus und Befreiung - die Kirche Boliviens und ihre gesellschaftliche Bedeutung in der jüngsten Geschichte" finden Sie hier.
Neuer Klimadruck aus Bolivien Dienstag, 20. April 2010 um 13:17 Uhr Die "Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde" in Cochabamba beginnt: Boliviens Präsident Evo Morales setzt nach dem Scheitern von Kopenhagen auf die Zivilgesellschaft. Nicht Regierungen, sondern Völker sollen Lösungen für den Klimaschutz finden Aus Cochabamba GERHARD DILGER Der Zustrom übertrifft alle Erwartungen: Rund 20.000 TeilnehmerInnen haben sich zur "Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde" eingeschrieben, die am heutigen Dienstag von Boliviens Präsident Evo Morales eröffnet wird. Die Gastgeber wollen dem dahinsiechenden UN-Klimaprozess neues Leben einhauchen. (...) Nicht immer ziehen die Basis und die Regierung Morales an einem Strang, das wurde bereits im Vorfeld deutlich. Viele Aktivisten hatten bereits an der Aktionswoche zu "10 Jahren Wasserkrieg" teilgenommen, bei der an den Rauswurf des US-Multis Bechtel aus Cochabamba im April 2000 erinnert wurde. Besonders heftig debattierten am Sonntag Indígenas in einem Zelt über die Einrichtung der umstrittenen "Arbeitsgruppe 18", die die Regierung aus der offiziellen Gipfelagenda verbannt hat. Im Kreuzfeuer stehen vor allem jene Großprojekte, die in Bolivien vorangetrieben werden – vom Bau von Fernstraßen durch Naturschutzgebiete über die Verseuchung von Flüssen durch Minenprojekte bin hin zu Erdölexplorationen im Amazonasgebiet. Solche Vorhaben würden meist über die Köpfe der betroffenen Gemeinschaften durchgezogen, lautete die häufigste Klage. >> Lesen Sie mehr
Soziale und wirtschaftliche Bilanz Boliviens. Eine Veröffentlichung von der Fundacion Jubileo im August 2009 Quelle: Bistum Hildesheim
Das Lithium in Bolivien Angesichts der chronischen Unterentwicklung und des wachsenden Bewusstseins vom Ausverkauf der natürlichen Ressourcen Boliviens gerät die Notwendigkeit einer alternativen und nachhaltigen Entwicklung zunehmend in den Blick. In diesem Zusammenhang spielt die strategische Bedeutung des Lithiums eine entscheidende Rolle, denn das weltgrößte Vorkommen dieses Leichtmetalls befindet sich im Salar de Uyuni, eine der größten Salztonebenen der Welt, entstanden durch Austrocknung eines Salzwassersees. Ein Interview mit Petropress vom Januar 2010 >> Lesen Sie hier
Verschuldung Boliviens Ein aktuelles Infoblatt von Erlassjahr.de zur Verschuldung Boliviens vom Dezember 2009 finden Sie hier.
Auf eigenen Füßen (11/09)
Die Staaten Lateinamerikas lösen sich aus der Abhängigkeit von den Industriestaaten des Nordens. Ihre Losung: Eine bessere Welt ist möglich Von Harald Neuber
Am Ende wurde der Staatsgipfel zum Volksfest. Rund 35000 Menschen waren am 17. Oktober 2009 zum Ende des Treffens der Bolivarischen Allianz für Amerika (Alba) in das Stadion von Cochabamba geströmt. Zwei Tage lang hatten Vertreter der neun Alba-Mitgliedsstaaten in dieser viertgrößten Stadt Boliviens über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit beraten. Das Volksfest mit Kulturprogramm zum Abschluss hatte eine starke symbolische Wirkung. "Bei Staatstreffen in Europa oder den USA müssen sich die Präsidenten hinter Zäunen und Mauern verschanzen", sagte Jaime Menéndez vom bolivianischen Gewerkschaftsdachverband CSUTCB. In Lateinamerika aber sei ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit entstanden. Lesen Sie hier: http://publik.verdi.de/2009/ausgabe201311/gesell/zuku/seite-16/A0
Weltspiegel vom 15. November 2009 Bolivien: Lithium – das Gold der Anden
Die größte Salzwüste der Welt
Es ist eine schier endlos weiße Platte, gleißend hell, die Luft staubtrocken und sauerstoffarm. Salz donnert gegen das Fahrzeug, setzt sich fest an der Karosserie. Für Marcelo Castro sind das paradiesische Bedingungen. Denn der Salar de Uyuni - die größte Salzwüste der Welt - soll das Armenhaus Südamerikas zu einem reichen Land machen. Und er soll im Auftrag seiner Regierung diesen Traum realisieren. Denn hier liegt, gebunden im Salz, das halbe Weltvorkommen des Rohstoffes, der die globale Energiegewinnung revolutionieren soll. Sendeanstalt und Sendedatum:BR, Sonntag, 15. November 2009 Als Text und Video unter: http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,b33hriq4keqnqupz~cm.asp
Bolivien in der Krise – Bolivien vor den Wahlen von Sabine Ferenschild (erschienen in: Netz-Telegramm September 2009) Die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier feiert 2009/2010 ihr 50. Jubiläum. Die bolivianische Gesellschaft hat sich in diesen fünf Dekaden grundlegend verändert – mit enormen Auswirkungen auf Wirtschaft, Staat und Kirche. >> lesen Sie den ganzen Artikel
Indigene Völker verteidigen neue Rechte gegen alte Machtstrukturen Menschenrechtsreport Nr. 55 der Gesellschaft für bedrohte Völker - Juni 2008 >> Lesen Sie hier den Menschrechtsreport
 Elector 2009 – Wahlen in Bolivien, Teil 1: Die Kandidaten >> Lesen Sie mehr dazu
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