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Sozialforum am 11.4. zu Afghanistan

Afghanistan – ein geschundenes Land – ein sicheres Herkunftsland?

In den letzten Wochen wurde wiederholt in den Medien von Gruppenabschiebungen
afghanischer MigrantInnen in ihr Heimat berichtet. Von Regierungsmitgliedern wurde
zuweilen vollmundig behauptet, dass es dort sichere Zonen gäbe, die nicht von dem fast
30-jährigen Krieg berührt seien. Gleichzeitig war aus dem Außenministerium zu hören,
besser nicht nach Afghanistan zu reisen.

Nichtregierungsorganisationen wie z. B. Pro Asyl und Ärzte ohne Grenzen kommen zu völlig
anderen Einschätzungen und Bewertungen: „Das gesamte Land ist in diesen Krieg
involviert, es gibt keine sichere Zone!“

Das Koblenzer Sozialforum wollte sich ein eigenes Urteil zu dieser komplexen Lage in Afghanistan
bilden. Dazu wurde Dr. Matin Baraki, Lehrbeauftragter an der Uni Marburg und Gießen, eingeladen. Er fährt jedes Jahr inkognito nach Afghanistan, besucht seine Heimatland, kontaktiert Land und Leute und konferiert mit einigen Projekten, die über ihn und einen Marburger Verein unterstützt werden. Dr. Baraki wird von seinen jüngsten Erfahrungen berichten und dabei auch die Historie der kriegerischen Auseinandersetzungen darstellen.

Termin: 11. April um 20.00 Uhr.
Ort: Haus Metternich in Koblenz, Münzplatz 7

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